Japanische Kochmesser
Wenn es um wirklich scharfe Messer geht,
haben japanische Kochmesser eindeutig die Nase vorne.
Die über Generationen gewonnenen Erfahrungen in
der Schwertschmiedekunst ermöglichen es, japanische
Küchenmesser auf Rasiermesserniveau herzustellen.
Auch heute werden japanische
Kochmesser noch oft in kleinen Messermanufakturen
hergestellt, die dann unter Hobby- und Profiköchen
hoch gelobt werden. Dies geht soweit, dass auch häufig
zu rostenden handgeschmiedeten Kochmessern gegriffen
wird. Der nicht rostfreie Stahl ist mit Kohlenstoff
angereichert und besitzt noch exzellentere Schärfeeigenschaften
als die meisten industriell gefertigten Kochmesser.
Bei nichtgebraucht sollten diese Kochmesser unbedingt
eingeölt werden, da die Klinge sonst anfängt
zu rosten. Dafür entschädigt dann ein unvergleichliches
Schneiderlebnis.
Japanische Kochmesser nachschärfen
Selbst das beste Material unterliegt einem gewissen
Verschleiß. Deshalb müssen auch sehr hochwertige
japanische Kochmesser
von Zeit zu Zeit nachgeschliffen werden. Am besten sind
hierfür japanische Schleifsteine/Wassersteine geeignet.
Diese werden vor Gebrauch ca. 7 Minuten in einem Wasserbad
gewässert. Die Schleifsteine bestehen aus sehr
feinen Partikeln, die eine wasserlösliche lose
Bindung zueinander eingehen. Dadurch werden während
des Schleifvorgangs ständig neue Partikel freigesetzt
und eine optimale Schärfwirkung ist das Ergebnis.
Das Wasser auf dem Schleifstein sorgt zusätzlich
für die Kühlung der Klinge. Kurzfristige Temperaturspitzen
zerstören nämlich die Härteeigenschaften
des Stahls unwiederbringlich. Deshalb wird unbedingt
davon abgeraten Ihre japanischen Kochmesser mit trockenlaufenden
Schleifmaschinen zu schärfen.
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