Espresso ist nicht nur ein Urlaubselexier
Ein idealer Tag im Urlaub sollte
nach einem ganz bestimmten Schema verlaufen. Nach dem ausgiebigen Ausschlafen
geht man Brötchen holen und bringt die Morgenlektüre gleich
mit. Nach dem darauf folgenden gemütlichen und ausgedehnten Frühstück
wird dann die Zeitung auf dem Bauch liegend in aller Ruhe gelesen. Nachmittags
ist dann ein ausgiebiger und komatoöser Mittagsschlaf angesagt.
Um den Tag nach so einer meditativen Tiefenentspannung noch zu retten,
muss dann ein starker, schwarzer Espresso her. Dazu presst man den Gourmet-Espresso
sanft in den Filter der Espressomaschine. Dann lässt man die Maschine
das Wasser erhitzen und wartet ganz gespannt darauf, dass mit lautem
Zischen das Wasser durch das Kaffeepulver zischt.
Das Ergebnis, der kleine starke Kaffee wird dann in einer vorgewärmten,
dickwandigen kleinen Espressotasse serviert. Eine Alternative ist der
legendäre Cappuccino.
Hierzu macht man sich eine Melange aus Espresso und aufgeschäumter
(fettarmer) Milch. Man kann auch noch einen kräftigen Schuss Karamell-
oder Mandelsirup dazugeben. Fertig ist der ideale Muntermacher um den
späten Nachmittag zu meistern.
Danach ist man dann in der Lage, sich den Herausforderungen des Abends
zu widmen.
Übrigens muss an dieser Stelle mit einem weitverbreiteten Vorurteil
aufgeräumt werden. Espresso enthält nicht etwa mehr Koffein
als ein normaler Kaffee. Zwar enthält er relativ mehr Koffein,
durch die kleinen Tassenportionen nimmt man jedoch deutlich weniger
Nervengift zu sich, als spült man seinen Kaffeedurst mit einer
Tasse ordinären Bohnenkaffee hinunter.
Meyer, Klaus-Martin
Handytasche
|