Return on Investment
Heutzutage gibt es keine Investitionen
ohne vorherige Sicherheit, dass sich diese auch lohnt. Um die Gefahr
eine Fehlinvestition zu verringern wurde der so genannte ROI,
auch Return on Investment genannt erstmals im Jahre 1919 von dem Ingenieur
Donaldson Brown eingeführt. Mit diesem durchdachten Kennzahlensystem
kann man die Zeit berechnen, bis eine Neuanschaffung rentabel wird.
Die Berechnung dieses Systems gestaltet sich prinzipiell recht einfach.
Als Quotient aus dem Periodengewinn und dem eingesetzten Kapital bezeichnet
man den ROI. Durch Inanspruchnahme dieser Kennzahl kann man letztendlich
den finanziellen erfolg eines Unternehmens beurteilen. Jedoch ist eine
sinnvolle Auswertung ist nur dann möglich wenn die Ergebnisse aufgespalten
werden können, denn der Return
on Investment berücksichtigt keine Einzelinvestitionen sondern
nur das Gesamtbild.
Jedoch gibt es heutzutage eine moderne Auffassung dieses Systems wodurch
mehrere Verwendungsmöglichkeiten für die Kennzahl entstanden
sind .Unter anderem kann man nun auch Periodische, Langfristige und
Einzelinvestitionen berechnen.
Dieses System ist heutzutage sehr beliebt und findet ständig neue
Unternehmen die es anwenden, da eine Fehlinvestition in der heutigen
Zeit große Einnahmeverluste bedeuten können.
Jedoch hat dieses System auch seine Nachteile, die nicht zu vergessen
sind.
Zukunftsorientierte Entwicklungen werden nicht berücksichtigt.
Man geht also davon aus, dass zum Beispiel die Nachfrage für ein
Produkt nicht abnimmt.
Auch Risikoinvestitionen zum Beispiel an der Börse sind nicht zu
berücksichtigen.
Allen in allem kann man sagen, dass der Return on Investment nur für
zukunftsorientierte, risikofreie Investitionen lohnenswert ist.
|