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Der Buddhismus und seine Entstehung
Eine der größten
Weltreligionen ist der Buddhismus mit einer zweieinhalbtausend jährigen
Überlieferung. Der Buddhismus erlebte im 3. Jahrhundert v. Chr
in Indien
unter der Herrschaft von dem König Ashoka seine Blütezeit
und wurde Staatsreligion, aber heutzutage hat der Buddhismus in seinem
Geburtsland nicht mehr so viele Anhänger, nur noch 1% der indischen
Bevölkerung zählt zu den Buddhisten.
Der Buddhismus entstand als Siddharta Gautama, Sohn eines Herrscherhauses,
im 5. Jh. v. Chr. im Alter von 29 Jahren aufbrach um die wahre Natur
menschlichen Glücks zu finden, da ihm bewusst wurde, dass Reichtum
& Luxus nicht das wahre Glück brachten. Nach 6 Jahren der Meditation
und Askese erlangte er unter einer Pappelfeige nach der Lehre des Buddhismus
Erleuchtung, daher auch der Name: Bodhi “Erleuchtung, Erwachen”,
Buddha der
“Erwachte” oder “ Erleuchtete”. Die 4 edlen
Wahrheiten und der 8fache Pfad sind Kern der Lehre, eine praktische
Wegweisung zur vollständigen Leidensaufhebung, dem Nirvana. Im
Buddhismus gibt es keine Dogmen oder Verehrung von einem oder mehreren
Göttern, mehr geht es darum in Selbstverantwortung Wege aus dem
Leid zu Harmonie und Glück zu finden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt buddhistischer Anschauung ist die “Reinkarnation”
- Wiedergeburt und das Prinzip von Ursache und Wirkung- “das Karma”.
Dazu hier noch ein kurzes, aber prägnantes Zitat von dem tibetischen
Meister Padmasambhava:
Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist.
Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau was du tust.
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