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  Das erste Foto

Die Erfolgsgeschichte der Fotografie begann bereits vor über 2.400 Jahren, denn zu dieser Zeit wurden die ersten Erfindungen gemacht, die in Richtung Foto-Entwicklung gingen, damals fehlten jedoch wichtige Chemikalien, um Fotos für die Ewigkeit zu machen.

Erst der Franzose Joseph Nicéphore Niepce schaffe ein Abbild auf eine lichtempfindliche Platte herzustellen, auf der so genannten Camera Obscura, zu deutsch auch bekannt als Dunkle Kammer.

Bei der Camera Obscura handelt es sich um einen Kasten, in dem durch ein kleines Loch Licht hineinfallen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite des Lochs entsteht so ein Spiegel verkehrtes und auf dem Kopf stehendes Bild. Im Jahre 1816 schaffte es Joseph Niepce auf Chlorsilberpapier Fotos mit der Camera Obscura anzufertigen. Das Problem hierbei war es allerdings, dass diese Fotos nicht Licht beständig waren. Niepce kam dann auf die Idee Asphalt als eine Art Licht empfindliche Schicht zu verwenden, diesen Asphalt löste er in Petroleum auf. Die Lösung trug er dünn auf eine Platte aus Stein, Glas, Silber, Zinn oder Kupfer auf. Auf diese Weise gelang es Joseph Niepce das erste Licht unempfindliche Foto zu erstellen, da der belichtete Asphalt hart wurde und alle unbelichtete Bestandteile des Lösungsmittel sich leicht entfernen ließen. Im Jahre 1824 machte Joseph Niepce auf diesem Wege ein Foto von der Aussicht seines Arbeitszimmers mit der Camera Obscura. Das angefertigte Bild hatte ein Format von 20 x 16, 5 cm und die Belichtungszeit betrug 8 Stunden.

Joseph Niepce nannte die Technik, seine Platten zu belichteten „Heliographien“, aus dem griechischen „helios“ die Sonne und „graphien“ das Zeichnen. Das Hauptproblem der Heliograhie war, dass die Belichtungszeit einfach zu lang dauerte. Dieser Prozess wurde aber über die Jahrzehnte stetig verbessert, so dass sich aus dem Niepce Prozess die Fotografie entwickelte, so wie man sie heute kennt.

 



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