Entenrennen für einen guten Zweck
Wie es in der Badewanne von Bernfried
Warning aussieht, wollen wir uns lieber nicht ausmalen - schließlich
verdient der Unternehmer aus Rhede sein Geld u. a. mit Entenrennen.
Bei einem Entenrennen (für Fans von Anglizismen: Duck-Race) werden
Tausende von kleinen Badeenten auf einem Fluss in ein Rennen geschickt.
Vor dem Rennen werden die beteiligten Gummienten per Spende von den
Bürgern gekauft. Der Reinerlös geht an die gemeinnützige
Organisation, die das Entenrennen veranstaltet. Alle Enten werden mit
Nummern versehen und den Besitzern der erstplazierten Enten winken tolle
Sachpreise.
Das Entenrennen hat seinen Ursprung in Kanada. Der Kiwanis-Club aus
Ottawa veranstaltete erstmalig in 1987 so ein Duck-Race. Seit dem gehen
in Ottawa jedes Jahr rund 100.000 Enten für gemeinnützige
Zwecke in Ottawa ins Rennen. Von Ottawa nahm dieses tolle Mittelbeschaffungs-Event
seinen Siegeszug rund um den Globus auf. Es wurde mittlerweile von Tausenden
Organisationen aufgegriffen und hat mittlerweile auch Deutschland erreicht.
So fanden in 2005 in Deutschland alleine 350 Entenrennen statt.
Dabei fand das weltgrößte Entenrennen im Jahr 2002 in Singapur
statt. Dort starteten über 120.000 Rennenten im Hafen. Den Europa-Rekord
und damit auch Deutschlands größtes Entenrennen hält
Köln, mit 50.000 gestarteten Enten und über 80.000 Zuschauer
im Jahr 2001.
Bernfried Warning versteht sich allerdings nicht nur als Lieferant
von Gummienten. Auf seiner Homepage zum Thema Entenrennen
bietet er wertvolle Organisationshilfen, Tipps und Tricks zur Organisation
eines Entenrennens.
Ein Entenrennen verbindet ind idealer Weise das klassische Event-Sponsoring
mit Social-Sponsoring und eignest sich sowohl für große und
kleinere Vereine.
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