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Kleine Belastungsprobe - Gesundheitliche Gefahren im Alltag
Die Gesundheit eines jeden Menschen wird im Laufe
seines Lebens auf viele Proben gestellt. Kinderkrankheiten wie Mumps
oder Röteln, Schnupfen, Husten, grippale Infekte oder eine schlimme
Lungenentzündung sowie ernsthafte und schwerwiegende Krankheiten
machen dem Organismus zu schaffen. Zum Glück ist die Medizin in
Deutschland auf einem sehr hohen Level angekommen, so dass einige Krankheiten,
die noch vor wenigen Jahrzehnten als überaus bedrohlich eingestuft
worden sind und nicht selten zum Tode führten, mittlerweile nur
noch harmlose Erscheinungen sind, die sich mit wenigen, äußerst
wirksamen Arzneien schnell bekämpfen lassen. Wundermittel gibt
es zwar immer noch nicht und auch der Kampf gegen Krebs und Aids wird
noch etliche Jahre andauern, aber die Fortschritte der letzten Jahre
sind unglaublich.
Doch allzu oft vergisst man bei diesem ärztlich verschriebenen
Schutz vor den meisten gesundheitlichen Gefahren das Risiko selbst.
Denn mit einer simplen Spritze zur vorbeugenden Impfung lässt sich
das Schlimmste aus der Welt räumen, jedoch sind einige der fiesen
und für das menschliche Auge unsichtbaren Erreger resistenter und
heimtückischer als man vermuten könnte. Mit einer Sommergrippe
rechnen beispielsweise nur wenige. Und genau dann, wenn man am wenigsten
mit einem Schicksalsschlag rechnet, ereignet er sich üblicherweise.
Dann liegt man vielleicht während der schönsten Sommerstunden
mit einer laufenden Nase im Bett und stopft sich mit diversen Hausmittelchen
voll, so dass eine baldige Besserung eintreten möge. Doch
nicht nur Viren und Bakterien sind schädlich für den Menschen.
Staub als Bedrohung haben höchstens Allergiker
auf der Rechnung. Doch dieser ist allgegenwärtig und mit den gesamten
Abgasen der Industrie in hoch technisierten Staaten ein gängiges
Problem. Angesichts der dichten Verkehrslage in Innenstädten deutscher
Großstädte läuft im Moment eine äußerst hitzige
Debatte zur Vermeidung von Feinstaubemissionen. Derzeit bleibt es beim
Streitgespräch mit wenig brauchbaren Lösungen. Allerdings
sind die Belastungswerte seit langem bekannt. Man habe angeblich nicht
mit einem derart hohen Verkehrsaufkommen gerechnet und der steigende
Absatz von Dieselfahrzeugen sei auch nicht absehbar gewesen. Damit es
nicht wie in Los Angeles zu smogähnlichen Wolkenbildungen aufgrund
der Abgase kommt, sind Lösungen schnellstmöglich erforderlich.
Wer sich täglich auf dem Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem
Fahrrad dieser Belastung aussetzen muss, hat nachweislich eine geringere
Lebenserwartung und kämpft nicht selten mit allergischen Symptomen
oder heftigen Niesattacken.
Auch der Wohnungsstaub sei nicht immer zu ertragen
und in einigen Fällen über den unbedenklichen Grenzwerten.
Staubsauger wirbeln den Feinstaub durch die Luft und verteilen ihn ideal
in höheren Luftschichten, die sich im Bereich der Nase befinden
und so die Aufnahme fördern. Aber viel schlimmer noch sei das Versäumnis,
Drucker in Büros mit entsprechenden Filtern ausgerüstet zu
haben. Demnach sei eine verrußte Lunge selbst bei Bürotätigkeiten
möglich. Ansonsten kennt man das Phänomen eher aus dem Bergbau
und gerade deshalb wird das Risiko mit derartigen Gebrauchsgegenständen
unterschätzt. Eine Panik darf von solchen Meldungen allerdings
nicht ausgehen. Es gibt immer noch die Möglichkeit sich außerhalb
der eigenen vier Wände aufzuhalten und frische, unbelastete Luft
zu atmen. Wer jedoch nicht sicher ist, ob ein Gerät schädlich
sein könnte, der sollte vorsichtshalber beim Fachmann nachfragen.
In Sachen Gesundheit muss man stets auf sich Acht geben.
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