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Geschichten schreiben
Wenn man sich für das
Geschichten schreiben interessiert, sind einem mit Sicherheit schon
zahlreiche Angebote aufgefallen, wo man "Schreiben lernen"
kann. Tatsächlich lässt sich das Geschichten schreiben zwar
lernen, am Besten jedoch immer noch autodidaktisch. Hier ein paar Tips,
wie man am besten dazu kommt, eine eigene Geschichte, einen Roman oder
ein anderes literarisches Werk zu schreiben.
1. Die erste Vorraussetzung um gut zu schreiben ist,
selber gerne zu lesen. Wer selten fremde Bücher liest, kennt sich
meist gar nicht genügend aus, um selber eine gute Geschichte zu
schreiben. Nun sollte man natürlich nicht hingehen und extra, um
eine Geschichte schreiben zu können, viele Bücher lesen -
das Ganze ist einfach eine Sache von Interesse.
2. Die Idee ist der Grundstoff. Ohne eine gute Idee
kann eine Geschichte noch so gut geschrieben sein - sie wird niemanden
interessieren. Doch natürlich ist die Idee alleine noch keine fertige
Geschichte, denn wie oft hat man eine gute Idee, kann sie aber aus verschiedenen
Gründen einfach nicht umsetzen. Das wichtigste bei einer Idee ist,
dass sie von selbst kommt: sie lässt sich nicht erzwingen. Wenn
einem gerade nichts für eine Geschichte einfällt, dann muss
man sich damit abfinden, und warten, bis die Schreibblockade vorbei
ist - irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man sich vor Ideen gar nicht
mehr retten kann und eine Kurzgeschichte
nach der anderen schreibt. Und das geht jedem Schriftsteller einmal
so.
3. Die Vorarbeit. Ab diesem Schritt muss jeder für
sich selbst den besten Weg zu Schreiben finden. Manch einer schreibt
am liebsten intuitiv drauf los, was den Vorteil hat, dass die Idee recht
ursprünglich enthalten bleibt, andere leisten lieber intensive
Vorarbeit, um sich nachher das Schreiben zu erleichtern und weniger
Fehler zu machen. Zu einer Vorarbeit gehört einmal die Recherche
(je nachdem, um was für eine Geschichte es sich handelt), bei der
man sich einfach die nötigen Fakten zusammen sucht. Ein weiterer
Schritt ist die Charaktererstellung. Hierbei malt man sich selbst die
Hauptcharaktere aus, skizziert deren Eigenschaften, Herkunft und Aussehen.
Wenn man sich das Ganze schriftlich festhält, kommt man nachher
nicht mehr in Konflikt, wenn man eine Situation beschreibt, in der der
Charakter wichtig ist, denn man kann ganz einfach nachlesen. Auch eine
(grobe) Einteilung der Kapitel ist eine gute Vorarbeit, weil man dann
eine Art Leitfaden für die Erstellung der Geschichte hat. Bei jeder
Vorarbeit sollte man sich jedoch den Kopf frei lassen für mögliche
Änderungen - wenn man die Geschichte schreibt, und sie entwickelt
sich anders, als man erwartet hatte, sollte man dieser Entwicklung freien
Lauf lassen.
Ich selber schreibe meistens intuitiv. Bei einem Roman habe ich allerdings,
da es ein Projekt mit äußerem Zeitrahmen war, mir diese Arbeit
der Vorarbeit gemacht, und ich musste feststellen, dass mir das Schreiben
nachher viel leichter von der Hand ging.
4. Das Aufschreiben. Dieser Schritt ist nun vollkommen
jedem einzelnen überlassen. Manche Geschichten entstehen über
Jahrzehnte hinweg und andere sind in wenigen Monaten oder sogar Wochen
fertig. Und ärgern Sie sich nicht, wenn Sie sie abschließend
lesen, und denken, die Geschichte ist irgendwie noch nicht fertig -
Geschichten werden nie fertig. Auch viele berühmte Autoren überarbeiteten
ihre Romane mehrere Male, bis sie mit ihnen zufrieden waren
.
5. Die Veröffentlichung ist der letzte Schritt,
auch wenn man sich natürlich noch später mit der Geschichte
beschäftigt. Wenn man es schafft, die Geschichte an einen Verlag
weiterzugeben, der sie veröffentlicht, dann hat man zweifellos
den Besten der Fälle geschafft. Erkundigen Sie sich hierfür
einfach bei den entsprechenden Verlägen, viele wollen ein Probekapitel
und ein Exposé, manche wollen den gesamten Roman sehen. Eine
andere Art der Veröffentlichung besteht im Internet, entweder auf
entsprechenden Literaturseiten, oder auf einer eigenen, selbsterstellten
Internetseite, auf der man seine Geschichten der Öffentlichkeit
präsentiert.
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