Herbert George Wells
Der englische Schriftsteller
Herbert
George Wells wurde am 21. September 1866 in Bromley, Kent geboren.
Er war Pionier der Science-Fiction Literatur und wurde mit den Romanen
"Der Krieg der Welten" und "Die Zeitmaschine bekannt.
Sein Vater Joseph Wells war der Leiter einer kleinen Eisenwarenhandlung.
Seine Mutter war vor der Ehe in der Hauswirtschaft tätig. Das kleine
Geschäft, welches in der High Street in Bromley lag, brachte niemals
viel Geld ein. Sie konnten geradeso den Unterhalt für die Familie
erwirtschaften.
Wells erbte von seinem Vater das Interesse am Lesen.
Wells ging zuerst in eine Art Vorschule und später auf die Morleys
Academy. Nach der Schule trat Wells als Lehrling in eine Tuchhandlung
in Windsor ein, doch er musste nach einem Monat schon wieder gehen,
da sein Arbeitgeber mit ihm nicht zufrieden war. Danach arbeitete er
kurze Zeit als Hilfslehrer an einer Schule in Somerset. Später
im Januar 1881 half er in einer Apotheke in Midhurst aus. Im April desselben
Jahres durfte er sich erneut im Tuchhandel als Lehrling probieren, diesmal
in Southsea. Zwei Jahre hielt er es aus, dann schlug er eigene Wege
ein. Mit 16 Jahren im Jahre 1882 wurde er als Hilfslehrer an einem Progymnasium
in Midhurst angestellt und zwei Jahre später erhielt er ein Stipendium
von einer Guinee. Nun studierte er drei Jahre Physik, Chemie, Geologie,
Astronomie und Biologie. 1887 trifft er auf die Organisation Fabian
Society und verpasst durch sein Engagement seine Abschlussprüfung.
Im Sommer 1893 erlitt er eine schwere Lungenblutung, die ihn zu einer
langen Ruhepause zwang. Nun durfte er nur noch Tätigkeiten im Sitzen
ausüben und so begann er Kurzgeschichten, Essays und Buchbesprechungen
für Zeitschriften zu schreiben. Sein erstes bedeutendes Werk "A
Textbook of Biologie" entstand. In 1895 erschien ein Band Kurzgeschichten
unter anderem "The Time Machine". Noch im selben Jahr heiratete
er Amy Catherine Robbins. Sie ging früher mit ihm in die Schule.
Er bekam mit ihr zwei Söhne. Nach und ach erschienen mehrere wissenschaftliche
Romane, wie z.B. "Der Krieg der Welten" und "Die ersten
Menschen auf dem Mond". Ebenso erschienen viele Kurzgeschichten,
Artikel und realistische Romane.
Nach der Wende hatte sich sein Gesundheitszustand erheblich verbessert
und so reiste er 1906 zum ersten Mal in die Vereinigten Staaten. Auf
seiner letzten USA-Reise im Jahre 1940 trifft er auf Orson Welles, der
seinen Roman "Der Krieg der Welten" als Hörspiel rausbringt.1909
zog er nach London und lebte dort bis zum Tod seiner Frau im Jahr 1927.
Seinen pessimistischen Zukunftsroman "The Shape of Things to Come"
in 1933 und kurz darauf in 1934 erschien in zwei Bänden seine Autobiografie;.
Am 13. August 1946 stirbt Herbert George Wells in London.
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