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Rauchmelder als Lebensretter
Jährlich sterben
etwa 600 Menschen bei Bränden, 6000 werden schwer verletzt und noch
einmal 60 000 leicht. Über dreiviertel der Opfer sterben dabei an
einer Rauchvergiftung. Die meisten werden im Schlaf überrascht.
Das sind die nüchternen Fakten, hinter denen sich schlimme Einzelschicksale
verbergen. Und obwohl diese Einzelfälle immer wieder durch die
Presse gehen, schützen sich die meisten Menschen nicht vor diesen
Gefahren. Nur in etwa 7 % der deutschen Privathaushalte sind bisher
Rauchmelder installiert. Der Grund dafür ist wohl in einer Reihe
von Fehleinschätzungen und Fehlinformationen zu suchen.
Schon die Auffassung, dass sich ein Brand grundsätzlich durch
umsichtiges Verhalten vermeiden lässt, trifft nicht zu. Viele Brände
entstehen durch unvorhersehbare elektrische Defekte. Und auch Brandstiftung
und Brände in Nachbarwohnungen stellen eine häufig unterschätzte
Gefahr dar.
Wenn es aber erst einmal brennt, droht die Gefahr viel schneller als
von vielen angenommen. Erstens muss keineswegs das Haus brennen: Bereits
100 Gramm Schaumstoff (z.B. aus Polstermöbeln) genügen, um
einen ca. 40 qm großen Raum mit tödlichem Rauch zu füllen.
Und zweitens bleiben keinesfalls zehn Minuten Zeit, um dann die Wohnung
zu verlassen. Bereits nach vier Minuten ist die Rauchkonzentration in
der Regel tödlich. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch
kann zu Bewusstlosigkeit führen.
Wie wirksam Rauchmelder als Lebensretter sind, zeigt sich in den Ländern,
in denen ihr Einbau gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. USA, Großbritannien).
Hier sank die Zahl der zu beklagenden Opfer um 40 – 50 %. Als
Konsequenz aus dieser Erkenntnis haben auch in Deutschland bereits einige
Bundesländer die Installation von Rauchmeldern gesetzlich vorgeschrieben.
Dabei sind in Rheinland- Pfalz und dem Saarland nur Neubauten betroffen,
in Schleswig-Holstein und Hessen dagegen auch Bestandsbauten. Es ist
damit zu rechnen, dass nach und nach alle Bundesländer den Einbau
von Rauchmeldern vorschreiben werden. Sie sollten deshalb nicht länger
zögern, sich und Ihre Familie zu schützen und sich im Ernstfall
den notwendigen Vorsprung zu sichern, den Sie für die Rettung benötigen.
Verglichen mit den hohen Aufwendungen, die wir zum Beispiel in den letzten
Jahren unternommen haben, um unsere Autos sicherer zu machen, ist dieser
Schutz sehr preiswert. Dennoch sollten Sie nicht am falschen Ende sparen
und einige Hinweise beachten:
Zwar werden Rauchmelder oft in Baumärkten und sogar bei Lebensmitteldiscountern
zu Niedrigpreisen angeboten, doch sind solche Billigprodukte mit einiger
Vorsicht zu betrachten. Zum einen haben Tests ergeben, dass sie zum
Teil erst bei einer Rauchkonzentration von 30 Prozent – und damit
viel zu spät – Alarm geben, während Qualitätsprodukte
bereits bei einer Konzentration von 1,1 % auslösen. Zum anderen
mussten gerade in jüngster Zeit einige dieser Billigmelder ganz
vom Markt genommen werden, weil ihre Funktionstüchtigkeit gänzlich
in Frage stand. Sie sollten daher unbedingt auf Rauchmelder zurückgreifen,
die vom Verband der Sachversicherer geprüft wurden und daher das
VdS-Zeichen tragen. Und wenn Sie diese noch beim Fachhandel beziehen,
vermeiden Sie auch die Gefahr, eine Fälschung zu erwerben.
Dass Sie dennoch einen preiswerten Schutz erhalten können, zeigen
VdS-zertifizierte Rauchmelder, die Sie über die bundesweit kostenlose
Rufnummer (0800) 3 03 08 04 für 9,99 Euro beziehen können.
Dort erhalten Sie neben VdS-zertifizierten Produkten auch noch wichtige
Tipps für den Einbau – und wenn Sie es wünschen gleich
ein Sicherheitskonzept für Ihr Haus oder Ihre Wohnung dazu. „Denn,“
so Volker Schatten, Vorstand der SKI
Security Guard AG, einem bundesweit tätigen Sicherheitsunternehmen,
„leider stellen viele Betroffene erst zu spät fest, dass
sie zu große Kompromisse gemacht haben bei der Absicherung ihres
Hauses oder ihrer Wohnung und dass sie damit letztlich am falschen Ende
gespart haben.“
So ist nicht nur der Einbau von Rauchmeldern in allen Schlafräumen
sinnvoll, sondern auch im Wohnraum auf Grund der in der Regel dort vorhandenen
technischen Geräte, in den Fluren, die als Fluchtwege dienen sollen,
und im Keller, in dem ein Brand naturgemäß besonders spät
entdeckt wird.
Übrigens brauchen Sie sich nicht zu sorgen, dass ein Rauchmelder
gleich anschlägt, weil Sie sich zu Hause eine Zigarette anzünden.
Lediglich wenn Sie den Rauch direkt in den Melder pusten oder wenn Sie
eine Party mit vielen Rauchern feiern, kann es zu einem Alarm kommen.
Den sollten Sie dann aber auch nutzen, um durchzulüften –
schon aus Rücksicht auf vielleicht anwesende Nichtraucher. Der
Alarm hört in einem solchen Fall dann schnell wieder von alleine
auf.
SKI Security Guard AG
Frank G. Dutiné
f.dutine@ski-ag.de
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