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  Bodybuilding

Bodybuilding als Leistungssport hat die Zielsetzung des Aufbaus einer möglichst hohen Muskelmasse, guten Muskelkoordination. Schnellkraft sowie Kraftausdauer. Bodybuilding umfasst eine weite Bandbreite von körperlichen Aktivitäten, die nicht im Rahmen von Leistungssport betrieben werden. Hierzu zählen Rehabilationstraining und leichtes Fitnesstraining zur Verbesserung des gesundheitlichen Wohlbefindens.

Bodybuilding als Leistungssport betrieben, setzt ein hohes Maß an Training und Disziplin voraus. Um sich mit anderen Athleten zu vergleichen und zu messen, finden Wettkämpfe statt, bei welchen eine Kampfrichterkommission die Bodybuilder nach bestimmten Kriterien bewertet. Diese Kriterien sind die Muskulösität, welche die Masse und Dichte, sowie Härtung und Teilung der Muskeln bewertet. Unter einer guten Teilung der Muskeln versteht man beim Bodybuilding eine möglichst detaillierte und unter einander abgegrenzte Muskulatur. Ebenso ist eine ausgewogene Entwicklung aller Körperteile beim Bodybuilding erwünscht, welche als Symmetrie bezeichnet wird. Auch auf die Sichtbarkeit der Venen wird großen Wert gelegt beim Bodybuilding, denn dies ist ein Zeichen für einen geringen Fettanteil, der sehr erwünscht ist.

Auch die Präsentation wird im Rahmen eines Wettkampfes beim Bodybuilding bewertet, sie beinhaltet Art, wie der Bodybuilder seinen Körper der Richterkommission präsentiert. Für die Präsentation hat der Bodybuilder drei Durchgänge zur Verfügung. Das Line- up, bei welchem die Bodybuilder alle in einer Reihe mit entspannter Muskulatur sich der Richterkommission vorstellen, dann folgt das Pflichtposing, bei welchem die unterschiedlichen Muskelpartien begutachtet werden, und zuletzt die Kür, bei welcher der Bodybuilder seine individuellen Vorzüge in den Vordergrund stellen kann.

Bodybuilding wird sehr häufig mit einer regelrechten Passion betrieben und es entsteht ein wahrer Körperkult. Es kann jedoch schnell übertrainiert werden, was zu körperlichen und seelischen Beschwerden führen kann. Zu den körperlichen Schäden, die beim Bodybuilding auftreten können, zählen Haltungsschäden, welche herrühren aus der einseitigen Belastung nur bestimmter Muskelgruppen. Auch Muskelverletzungen wie Muskelfaserrisse, Überdehnungen und Ähnliches kann auftreten.

Bodybuilding kann schnell zur Sucht werden. Zu den psychischen Krankheiten zählen hier der so genannte „Adonis- Komplex“ sowie die „Muskelsucht“, welche beide die krankhafte Neigung, seinen Körper nach seinen (meist viel zu hoch gegriffenen) Idealvorstellungen zu modellieren. Auch die krankhafte Angst vor Muskelfehlbildungen kann beim Bodybuilding auftreten. Einhergehend mit diesen Suchtbildern sind meist auch Essstörungen und Medikamentenmissbrauch.

Ein großes Thema beim Bodybuilding sind Anabolika. Sie werden immer wieder eingenommen, um einen möglichst hohen und schnellen Muskelzuwachs zu erreichen. Diese Mittel sind natürlich illegal und ziehen auch viele körperliche Schädigungen mit sich. Im Ganzen empfiehlt es sich, ein vernünftiges Maß an Training und eine richtige und ausgewogene Ernährung anzuwenden, um den gewünschten Erfolg ohne gesundheitliche Schäden zu erzielen.

 



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