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Schwimmen und Schwimmbrillen
Der Fortschritt macht auch
nicht bei der Schwimmbrille halt. Diente die Schwimmbrille früher
nur zum Schutz vor Bakterien, Schmutz und Rote Augen, ist sie Standardausrüstung
zum Schwimmen. Die neuste Entwicklung ist die Computer Schwimmbrille
mit integriertem Display. Wie BBC erst kürzlich berichtete, zeigt
diese neue Hightech-Schwimmbrille auf einen Display in der Innenseite
der Gläser, die geschwommenen Runden und die abgelaufene Zeit an.
Die „Inview-Goggles“ funktioniert anhand eines eingebauten
Kompasses und basiert auf einem elektronischen System, das kaum größer
als ein kleiner Stein ist.
Katie Williams, die Erfinderin dieser Brille erklärte, mit dieser
Brille wird sich der Schwimmer voll auf das Schwimmen
konzentrieren und wird nicht mehr durch das Runden zählen abgelenkt.
Diese Idee zur Entwicklung hatte die Studentin aus der Praxis selbst.
Durch ihre Tätigkeit als Rettungsschwimmerin kennt sie die Problematik.
Viele Schwimmer haben eine Messuhr am linken Arm um zu sehen wie schnell
sie schwimmen und wie viele Runden sie haben. Dadurch bewege sie ihren
linken Arm anders, verschwende Energie und führen die Schwimmzüge
nicht korrekt aus. Derzeit arbeiten Wissenschaftler an der Verkleinerung
des Prototyps. Denn für ein verkaufsfähiges Produkt soll der
Chip der an der Rückseite des Gummizuges angebracht wird, auf Münzgröße
geschrumpft werden. Sollte sich diese Schwimmbrille auf den Markt durchsetzen,
würden es hier ungeahnte Möglichkeiten einer Weiterentwicklung
geben.
Selbst für Brillenträger gibt es heute schon optischen Korrekturgläsern,
für die Schwimmbrille. Schwimmbrillen
mit optischen Korrekturgläser gibt es für Kurzsichtige (Myopie)
von -1,0 Dioptrien bis -8,0 Dioptrien und für Weitsichtige ( Hyperopie
oder Hypermetropie) von +1,0 Dioptrien bis +8,0 Dioptrien.
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