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Die häufigsten Ursachen der Berufsunfähigkeit
Des Menschen größtes
Kapital ist seine Arbeitskraft. Denn durch sie werden der Lebensunterhalt
und die finanzielle Absicherung für die Zukunft maßgeblich
gewährleistet.
Doch leider sprechen Zahlen für sich: Über 300.000 Menschen
müssen pro Jahr ihren Beruf vorzeitig aufgeben, weil sie ihn aus
physischen oder psychischen Gründen nicht weiter ausüben können.
Die häufigsten Ursachen für das vorzeitige Aufgeben des Berufes
sind Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkerkrankungen,
also Einschränkungen des Bewegungsapparates. Die zweit häufigsten
Ursachen sind psychosomatische Erkrankungen bzw. Nervenleiden, gefolgt
von Krebs und Erkrankungen an den Stoffwechsel- und Atmungsorganen.
Das Schlusslicht mit nur ca. 3 % Anteil an den Ursachen der Berufsunfähigkeit
bilden die Unfälle, die damit weniger ins Gewicht fallen, als gemeinhin
angenommen wird.
Die Berufsunfähigkeit
kann also quasi jeden und zu jedweder Zeit treffen. Dementsprechend
macht es sogar schon Sinn, Schüler und Jugendliche gegen Berufsunfähigkeit
zu versichern, denn je jünger die Interessenten sind, desto günstiger
sind letztendlich auch die Konditionen der Police.
Leider sind einige Berufsgruppen, die so genannten Risikoberufe, von
der Berufsunfähigkeitsversicherung komplett ausgeschlossen: dazu
gehören zum Beispiel Taucher, Rennfahrer, Fluglehrer, Bergsteiger,
Berufssportler oder Akrobaten. Schwierig wird es auch bei Personen,
die nur über ein stark schwankendes Einkommen verfügen, wie
zum Beispiel reisende Händler oder Saisonkräfte. Personen,
die bereits bei Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung
unter psychisch oder physisch chronischen Krankheiten leiden, werden
in den meisten Fällen ebenso abgelehnt.
Wie wichtig eine Berufsunfähigkeitsversicherung
ist wird den meisten leider erst klar, wenn es schon längst zu
spät ist – das heißt wenn der Beruf bereits nicht mehr
ausgeübt werden kann. Deswegen gilt: besser vorsorgen, als verspätete
Einsicht zeigen, damit man selbst und die Familie nicht eines Tages
mit leeren Händen dastehen muss.
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