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Entnahme aus einem Investmentfonds
Bei einer auf ein Ziel oder
einen Zeitpunkt ausgerichteten Anlage ist von Beginn an zu überlegen,
ob das Ziel in der zur Verfügung stehenden Zeit überhaupt
zu erreichen ist.
Wenn Geld 5 Jahre investieren werden soll und bekannt ist, dass es es
termingerecht benötigt wird, um eine Hypothek abzulösen, sollte
der Betrag nicht in einen Aktienfonds investiert werden, da durch Kursschwankungen
und Veränderungen an den Märkten die erwartete Performance
zum Ablaufdatum nicht sicher ist.
Wenn allerdings Geld für das Alter anlegt wird oder für einen
Zeitraum von 10 bis 20 Jahren, werden die Chancen auf gute Kursentwicklung
des Aktienmarktes genutzt. Wird das Geld benötigt, sollte 3 bis
5 Jahre vorher damit anfan¬gen werden, den Fonds zu beobachten,
und das Geld nach und nach in einen Fonds mit geringerem Risiko, einen
Geldmarktfonds oder kurzlau¬fenden Rentenfonds, umschichten, damit
die erzielten Gewinne nicht unnötig aufs Spiel gesetzt werden.
Investmentgesellschaften bieten für das Rentenalter Entnahmepläne
an. Dies kann eine sinnvolle Ergänzung zu einer Riester
Rente darstellen. Das vorhandene Kapital sollte dann, je nach persönlichem
Risikopotenzial, in Immobilienfonds,
Rentenfonds und Aktienfonds angelegt werden, und zwar, wenn es von der
Anlagehöhe her möglich ist, in alle drei Fondsarten. Dann
sollten regelmäßige Auszahlungen mit den Fondsgesellschaften
vereinbart werden. Je nach Altersplanung sollten diese entweder Kapitalverzehr
zu einem bestimmten Zeitpunkt vorsehen oder den Kapitalerhalt anstreben.
Entsprechend dieser Entscheidung wird dann die Höhe der monatlichen
Entnahme berechnet. Bei mäßigen monatlichen Entnahmen dürfte
sich sogar ein Kapitalzuwachs ergeben. Dies geschieht dann, wenn die
Zuwachsraten des Fonds über den Entnahmen liegen. Hierbei spielen
allerdings die Einstiegszeitpunkte eine wichtige Rolle.
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