Was ist Unternehmensberatung
Unter der Vokabel „Unternehmensberatung“
wird in der Regel eine wissenschaftlich haltbare Beratung von Firmen
durch externe Unternehmensberater bzw. Beraterinnen verstanden. Gosse
Konzerne haben teilweise auch interne Beratungsabteilungen, die Beratungsleistungen
für die operativen Abteilungen erbringen.
Regelmäßig haben diese Unternehmensberater ein nicht besonders
hohes Ansehen in der Öffentlichkeit, weil dieser Berufsstand meist
dann herbeigerufen wird, wenn es im Rahmen von Re- und Umstrukturierungen
zu Stellenabbau und Entlassungen kommt.
Das Ziel von Unternehmensberatung ist häufig die Problemidentifizierung
und das Finden von langfristig tragfähigen Konzepten und Lösungen
mit Effizienz steigernder Wirkung für das Unternehmen. Je nach
Engagement der Berater wird auch die Umsetzung der Lösungsvorschläge
von den Beratern begleitet und gefördert.
Das Engagement von Unternehmensberatungen ist oft nicht gerade billig.
Die Mitarbeiter der Beratungsfirmen verdienen überdurchschnittlich
hohe Gehälter, weil diese in der Regel zur Crème de là
Crème der Hochschulabsolventen gehören. Viele ehemalige
Unternehmensberater wechseln nach ihrer Beratungstätigkeit direkt
in die Chefetagen der von ihnen beratenen Unternehmen. Hat diese Firma
dann mal einmal Beratungsbedarf, greift man natürlich auf die Beratungskompetenz
des ehemaligen Arbeitgebers zurück. Aus diesem Grund ist die verhältnismäßig
hohe Fluktuation bei großen Beratungsfirmen durchaus nicht negativ
oder sogar gewollt.
Aufgrund der hohen Verdienst- und Karriereaussichten werden Unternehmensberatungen
regelmäßig von Studenten der Betriebswissenschaft als Traumarbeitgeber
gewählt. Allerdings hat dieser Berufsstand auch ein besonders hohes
Maß an Stressresistenz zu entwickeln. Viele Berater leben buchstäblich
aus dem Koffer und führen ein Leben, welches mit dem von Profi-Tennisspielern
vergleichbar ist. Nicht jeder kann diese Form der Hyperaktivität
in seinem Berufsleben langfristig vertragen.
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